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Prove di scrittura in lingua straniera

Contenuto:
Racconti in lingua straniera o interpretazioni di testi letterari scritti dai nostri ragazzi
So lernen wir Literatur in unserer Schule
Kreatives Schreiben – das macht Spaß! Hier drei kafkaeske Erzählungen von Schülerinnen des Leistungskurses Deutsch (2. Fremdsprache) nach der Lektüre von Kafkas Parabel “Der Schlag ans Hoftor“. Sie haben die Atmosphäre des Textes auf ihren Erfahrungshorizont übertragen. Und das ist das Ergebnis.
Auf dem Nachhauseweg
Es war im Sommer, ein schwüler Tag. Ich fuhr mit meiner Freundin nach Hause. Wir waren soeben aus einer Disko herausgekommen.
Es war 2.00 Uhr nachts und ich musste um 3.00 Uhr zu Hause sein. Der Weg nach Hause war einfach: Ich kannte alle Straßen: Ich hatte sie oft befahren und deshalb war ich ruhig.
Wir hatten viel Spaß gehabt, neue Leute kennen gelernt und viel getanzt. Wir waren froh und wir sangen ein Lied, das wir früher in der Disko gehört hatten.
Ich achtete nicht auf die Straße. Aber wie lange fuhren wir schon? Eine Stunde, zwei Stunden?
Ich begann zu verstehen, dass ich falsch gefahren war..., aber ich glaubte noch, dass ich auch diese Straße kennen würde. Die Straße wurde aber immer enger und fuhr dann an einem Feld entlang.
Es war inzwischen neblig geworden, und ich konnte die Straße nicht mehr so gut erkennen. Ich wurde unruhig, aber dennoch beruhigte ich meine Freundin.
Wir schalteten das Radio aus, um uns besser auf die Straße zu konzentrieren.
Wir kehrten das Auto um und wir fuhren zurück. Ich konnte aber die Hauptstraße nicht mehr finden. Um uns herum waren nur Felder und Nebel!
Plötzlich begann meine Freundin zu lachen. Ich erschrak: Ich war immer noch fast sicher, dass ich die Straße finden konnte..., aber warum lachte meine Freundin? Die Straße nahm kein Ende und sie lachte und lachte.
Gelingt es mir noch nach Hause zu fahren? Das ist die große Frage oder vielmehr, sie wäre es, wenn ich noch Aussicht hätte, mich aus diesem Straßenlabyrinth herauszuhelfen.
Giulia Formenti IV LA
Die Aufgabe
Es war Ende Mai, ein schwüler Tag. Ich saß in der Klasse und schwitzte. In fünf Minuten war die Mathestunde zu Ende und ich hatte die dritte Aufgabe noch nicht gelöst.
Plötzlich klingelte es. Alle gaben der Lehrerin die Klausur, aber ich hatte die dritte Aufgabe noch nicht gelöst. Ich bat meinen Kameraden rechts und links um Hilfe, aber sie sahen mich an, lachten und gingen weg. Die Lehrerin kam auf mich zu, sah mich an und sagte zu mir:
“Du wirst die Aufgabe nie lösen können. Gib’s auf, gib’s auf und geh!”
Erika Rigoni 4 LA
Der Ball
Es war im August. Ein heißer Tag. Ich war mit meinen Freundinnen im Gebirge und wir spielten Volleyball.
Ich wusste nicht, hatte Sara oder Irene den Ball geworfen oder der Ball war selbst gefallen?
Meine Freundinnen und ich liefen dem Ball nach und so kamen wir in den Wald, der am Fuß des Berges lag. Ich wusste nicht, wo die anderen abgeblieben waren, aber ich kümmerte mich nicht weiter darum. Später würden sie schon kommen, sagte ich mir. Ich begann den Ball zu suchen, und plötzlich fand ich ihn. Der Wald war niemals so ruhig und dunkel gewesen. Deshalb bekam ich Angst und wollte wieder den Berg hinaufsteigen, um nach Hause zurückzukehren. Aber ich fand den Weg aus dem Wald nicht mehr heraus. Da tauchte eine Person auf und starrte mich an. Ich wollte fragen, ob sie mir sagen könne, wie ich aus dem Wald heraus gelänge, aber plötzlich begann die Person zu lachen und
dann ging sie weg.. Ich war wieder allein und es war dunkel und still. Würde ich in dem Wald bleiben müssen und nicht mehr den Weg nach Hause finden?
Daniela Berto 4 LA
Lesen, Verstehen, Interpretieren
Literarische Texte lesen lernen gehört seit vielen Jahren zur Unterrichtspraxis. Hier ein Beispiel von einem Schüler der 4.LA, der ein Liebesgedicht von Heinrich Heine in einer Klausur wie folgt interpretiert hat.
Heinrich Heine
DIE LOTOSBLUME
Die Lotosblume ängstigt
Sich vor der Sonne Pracht,
Und mit gesenktem Haupte
Erwartet sie träumend die Nacht.
Der Mond, der ist ihr Buhle,
Erweckt sie mit seinem Licht,
Und ihm entschleiert sie freundlich
Ihr frommes Blumengesicht.
Sie blüht und glüht und leuchtet
Und starret stumm in die Höh:
Sie duftet und weinet und zittert
Vor Liebe und Liebesweh.
(Aus: Heinrich Heine, Buch der Lieder (18279, in: H.H., Sämtliche Schriften, hg. von Klaus Briegleb, München/Wien: C. Hanser Verlag 1976, Bd.1)
Die Lotosblume wurde von Heinrich Heine, einem der berühmtesten Dichter der Romantik, geschrieben. Das Gedicht besteht aus vierzeiligen Strophen. In der ersten Strophe wird eine Lotosblume beschrieben, die Angst vor der glänzenden Sonne hat. Während des Tages wartet sie mit Hoffnung auf die Nacht. In der zweiten Strophe erscheint ihr Geliebter, der Mond; der sie mit seinem Licht bescheint. Die Lotosblume richtet dann ihren „frommen“, verliebten Blick auf ihn. In der dritten Strophe wird das Verhalten der Lotosblume dargestellt: Sie hat ein neues Leben bekommen, leidet aber auch wegen ihres Liebeswehs.
Dieses Gedicht weist die typische romantische Korrespondenz zwischen Natur und Seele auf: Zwei Naturelemente werden nämlich personifiziert. Die Lotosblume steht für eine Frau, die auf der Suche nach Liebe ist, und der Mond steht für einen Mann, der vielleicht von ihr geliebt werden möchte, oder so möchte sich die Lotosblume den Mond vorstellen.
Das Gedicht weist auch auf den Gegensatz zwischen Tag und Nacht hin: Tag bedeutet Leiden, Weh und Angst; Nacht bedeutet neues Leben und ruft ein sehr angenehmes Gefühl von Freude hervor. Sie ist ja die Zeit der Liebe.
Die letzte Strophe entspricht dem Tagesanbruch und vermittelt dem Leser eine zweifache Wahrnehmung: Die Lotosblume empfindet sowohl die schöne Erinnerung von Liebe als auch Enttäuschung und Traurigkeit, weil die Nacht schnell vergeht und der Tag immer wieder mit Trennung und mit Liebesweh verbunden ist. Sie hat verstanden, dass eine Vereinigung mit dem Geliebten unmöglich ist, und deshalb weint sie und zittert. Das bedeutet auch Sehnsucht nach Himmel, Ewigkeit und Unendlichkeit: Sie möchte die zeitliche und räumliche Grenze aufheben, damit sie das ganze Leben mit ihrem Geliebten verbringen kann.
Im Gedicht ist kein Reimschema zu erkennen, aber die Wörter „Pracht“, „Nacht“, „Licht“ und „Gesicht“ reimen sich. Die Wiederholung von den Klängen „ach“ in der ersten Strophe und „ich“ in der zweiten unterstreicht auch akustisch das schmerzliche Verlangen der Lotosblume nach Liebe.
Die Musikalität des Liedes wird durch die Alternanz von klingender und stumpfer Kadenz gegeben und der langsame, regelmäßige Rhythmus – jeder Vers besteht aus drei Hebungen mit freier Senkungsfülle – trägt dazu bei, eine melancholische Atmosphäre zu schaffen.
Jede Strophe enthält nur eine Sinneinheit: Der Autor verwendet viele Enjambements, damit seine Überlegungen über den logischen Aufbau des Gedichtes hinweggleiten können. Das hebt die Sehsucht der Lotosblume nach Entgrenzung hervor.
Das Gedicht hat viele Anhaltspunkte mit dem Lied „Mondnacht“ von Eichendorff. Der Mond spielt jedoch in den zwei Gedichten eine unterschiedliche Rolle: Im Gedicht von Heine ist er einer der Geliebten; im Lied von Eichendorff stellt er eine Verbindung zwischen den Geliebten, d.h. zwischen Erde und Himmel. Dank ihm kommen diese in Berührung und ihr Liebestraum kann in Erfüllung gehen, so scheint es zumindest dem Betrachter, der die Grenze zwischen Himmel und Erde am Horizont nicht mehr erkennt (Es war, als ob sich Himmel und Erde küssten). Sowohl die Lotosblume als auch der Betrachter in Mondnacht sehnen sich nach einer Vereinigung des Irdischen mit dem Überirdischen, die ihnen erlauben könnte, in den Himmel zu fliegen, um mit dem Geliebten zu sein (Die Lotosblume) oder eins mit der Natur zu werden und somit das verlorene Paradies wieder zu finden (Mondnacht). Die Seele fühlt sich so angezogen von der Schönheit der Liebe (Lotosblume) und der Natur (Mondnacht), dass sie aus dem Körper heraus möchten. In beiden Gedichten ist das Sehnsuchtsmotiv auf Liebe gerichtet. In Die Lotosblume ist weiter zu bemerken, dass keine genaue Jahreszeit und kein besonderer Ort angegeben worden sind, weil diese Situation für alle Menschen jeder Zeit gilt, die sich lieben, aber gezwungen werden, fern und kontaktlos zu bleiben.
Andrea Bonacina 4 LA
TODESFUGE
von Paul Celan
Textanalyse von von Gaia Gargantini
Dieses Gedicht wurde von Paul Celan im Jahr 1952 geschrieben und es erschien in dem Gedichtband "Mohn und Gedächtnis".
Das Gedicht beschreibt die Arbeit der Juden im Konzentrationslager und gleichzeitig die Arbeit des Mannes, der sie überwacht.
Der Titel lautet Todesfuge. Die Fuge ist eine mehrstimmige musikalische Komposition, die aus mehreren Expositionen besteht. In jeder Exposition wird das musikalische Thema durch Stimme (die Juden) und Gegenstimme (den Mann) geführt und in verschiedenen Variationen wiederaufgenommen. Der Abschluss der Fuge, Stretto genannt, fasst das Thema zusammen.
Celan hat diese Kunstform gewählt, denn er hat die Stimme der Opfer, d.h. der Juden, mit der Stimme des Mannes im KZ verbunden. Die Fuge ist deshalb multiperspektivisch. Außerdem bedeutet der Fachausdruck (Fuge) Flucht, d.h. Flucht in den Tod: Die Juden können das KZ nur durch den Tod „verlassen“. Die Verbindung Juden-Deutsche wird auch deutlich, wenn man an die Bachfuge denkt. Die Kunst der Bachfuge spielt nämlich zur Zeit Hitlers eine wichtige Rolle: Bachs Werk wurde in KZs bei den Juden auf Ordnung der SS-Menschen gespielt. Musik wird makabrer, in dem sie die Juden zum Tod begleitet. Aus diesem Grund weist der Titel sowohl auf das Schicksal der Juden als „Opfer“ als auch der Deutschen als „Täter“.
Das Gedicht besteht aus 6 Strophen und es spricht von einer Hinrichtung: Einige Juden schaufeln ihr Grab, bevor sie erschossen werden. Andere Häftlinge müssen sie mit Musik in den Tod begleiten, während ein Mann sie kontrolliert. Im Gedicht wird die Situation in einem Lager beschrieben, in dem Menschen getötet und gezwungen wurden, zu musizieren, zu singen und zu tanzen. Da das Gedicht eine Fuge ist, wiederholen sich und verändern sich viele Elemente in jeder Exposition. Die wiederkehrenden Elemente sind: „Die schwarze Milch“, das Verb „trinken“, die Zeitangaben, die Bilder des Grabs in der Erde oder in der Luft geschaufelt, das Spielen mit den Schlangen, die blauen Augen, die Gestalten von Margarete und Sulamith, das Bild des Todes als Meister aus Deutschland. Celan benutzt diese Bilder, um die Situation im Konzentrationslager zu verdeutlichen.
Neben den wiederkehrenden Elementen entwickelt sich durch die Strophen eine Handlung. In der 1. Strope spielt ein Mann mit den Schlangen und schreibt zu seiner Frau Margarete im Haus, dann verlässt er das Haus und ruft mit einem Pfiff seine Rüden und seine Juden, die ein Grab in der Erde schaufeln. Der Mann kontrolliert seine Häftlinge und er befiehlt anderen Juden zu musizieren. In der 2. Strophe nimmt er seine Pistole, damit er die Juden mit seinen blauen Augen besser kontrollieren und befehlen kann. Sie müssen nämlich noch tiefer schaufeln und spielen. In der 3. Strophe ruft er noch einmal die Juden und schenkt den Gefangenen ein Grab in der Luft, wo sie nicht eng liegen. In der 4. Strophe tötet er mit seiner Pistole die Juden.
Die jüdischen Gefangenen sind die Sprecher des Gedichtes, die aber in zwei Gruppen gespalten sind. Diejenigen, die im Gedicht die "einen" (v.16) gennant werden, müssen ihr Grab in der Erde schaufeln, dagegen müssen die "andern" (v16) dazu musizieren, singen und tanzen. Am Ende spricht man nicht mehr von dem "wir", sondern von dem "uns", als ob die Juden eine einzige Gruppe bildeten: Ihnen sind der Tod und die schlechten Lebensbedingungen gemeinsam. Das Gedicht beginnt nämlich mit einen Oxymoron ("Schwarze Milch der Frühe“). Normalerweise wird die Milch positiv bezeichnet: Milch ist die erste Nahrung des Menschen nach der Geburt. Hier weist die Farbe „schwarz“ auf den Mangel an Essen und auf den Tod hin: Die Juden werden zum Sterben ernährt, nicht zum Leben. Die schwarze Milch wird morgens, mittags, abends und nachts getrunken. Die Wiederholung des Oxymorons, der Verben (trinken, v. 1,2,3,10,11,12 usw) und der Zeitanlagen (nachts, mittags, abends, morgens) bringen die Lebensmonotonie und die Verzweiflung der Juden im KZ zum Ausdruck, die zum Trinken verurteilt sind. In der 4. Zeile kommt eine Periphrase vor: „Wir schaufeln ein Grab in den Lüften, da liegt man nicht eng“. Das Grab in der Luft bezieht sich auf den Tod in dem Gaszimmer, wo die Juden nicht eng wie in der Erde liegen.
Die nächsten 5 Zeilen zeigen das Gegenthema. Die Gegenstimme wird durch den Mann dargestellt, der auch wie die Juden gespalten ist. Er hat nämlich zwei Gesichter: Eines im Haus und eines, wenn er „vor das Haus tritt”. Im Haus spielt er mit den Schlangen, mir der Gefahr, mit dem Tod. Die Schlange ist nämlich das Symbol der Bösen. Der Mann schreibt vermutlich zu seiner Frau Margarete mit dem goldenen Haar. Die Gestalt von Margarete ist passiv, man weiß nur, dass sie blonde Haare hat. Als Folge ist sie der Prototyp einer deutschen Frau nach der nationalsozialistischen Rassenideologie.
In der Öffentlichkeit ist er anders: Er befiehlt die Juden, pfeift „seine Rüden herbei“, (die auf die Gewalt gegen die Juden hinweisen) und „seine Juden hervor“, er ruft und schwingt seine Pistole („sein Eisen“) und trifft genau mit „bleierner Kugel“. Dieser Mann hat keine Skrupel, denn er kann die Häftlinge töten. Er schenkt den Gefangenen ein Grab in der Luft, damit sie nicht eng liegen. Wenn er schläft, träumt er von den Schlangen und von dem Tod (Z. 34), der ein Meister aus Deutschland ist. Der Tod wird deshalb personifiziert, denn er hat menschliche Züge, d.h er hat blaue Augen wie der Mann. Die blauen Augen und das blonde Haar von Margarete sind die typischen Züge der arischen Rasse, die Hitler verbreiten wollte. Die blauen Augen sind kalt, sie kontrollieren und starren die Juden an.
Die Schlangen, der Tod, der als ein Meister aus Deutschland bezeichnet wird, die schwarze Milch und das Grab sind Bilder, die auf den Tod in den Lagern hinweisen und die grausame, schreckliche Atmosphäre der Konzentrationslager zur Hitlerzeit betonen. ( Già detto prima Die Formel „Rauch in den Lüften“ bezieht sich auf die Verbrennung der Juden in KZs, dagegen bezieht sich das Grab in der Erde auf die toten Juden, die erschossen werden. )
Die letzte Strophe fasst das Gedicht zusammen. Margarete stellt die Deutschen dar, während Sulamith die Juden darstellt, denn sie hat ein aschenes Haar.
Dieses Gedicht beschreibt durch viele suggestive Bilder die Situation der Juden in dem Konzentrazionslager. Diese Bilder haben mich schockiert, es wäre, als ob ich die Szene vor mir hätte. In diesem Gedicht hat Paul Celan sein Leid für die Juden, die im Kz gestorben sind, ausgedruckt.
Er hat diese schreckliche Zeit nie in seinem Leben vergessen können, denn seine Eltern sind auch in einem Kz gestorben. Er versucht durch seine Gedichte sein Leid zu überwinden, aber er hat es nicht geschafft: am Ende hat er Selbstmord begangen.
Gaia Gargantini
Un esempio di approfondimento multimediale di Laura Casiraghi Tesina in PowerPoint
Ganz freiwillig und völlig eigenständig arbeitete eine Deutsch-Anfängerklasse, di 3LB, an den folgenden Texten und erklärte das italienische Schulsystem. In der Klasse wurde die Originalversion mit Bildern und Zeichnungen auf Farbkarton geschrieben.
Hier das überraschend gute Ergebnis:
Das italienische Schulsystem
Die italienische Grundschule
Die italienische Grundschule dauert 5 Jahre und die Kinder sind zwischen 6 und 10 Jahre alt.
Normalerweise besteht ein Schultag aus 8 Unterrichtsstunden, denn die Kinder besuchen die Schule in der Regel auch am Nachmittag.
Der Samstag ist meistens frei.
Die Ganztagsschule hat 40 Unterrichtsstunden pro Woche und die Sechs-Tage-Schule hat 27 Stunden wöchentlich.
Heutzutage gibt es 3 oder 4 Klassenlehrer pro Klasse. Sie lehren Italienisch, Geschichte und Geografie (1 Lehrer/in), Mathematik und Biologie (1 Lehrer/in). Religion (1 Lehrer/in), eine Fremdsprache (1 Lehrer/in)
Wenn ein behindertes Kind in der Klasse ist, hat es einen eigenen Betreuungslehrer.
Heutzutage lernen die Kinder in der Grundschule eine Fremdsprache, meistens Englisch.
Wenn die Kinder Nachmittags in der Schule bleiben, essen sie in der Schulmensa.
Die Kinder von berufstätigen Eltern haben die Möglichkeit die Vorschule zu besuchen, am Nachmittag länger in der Schule zu bleiben oder mit dem Bus zur Schule zu fahren. Oft müssen die Kinder einen Schulkittel tragen.
Die italienische Mittelstufe
Die Mittelstufe dauert 3 Jahre und die Schüler sind von 11 bis 14 Jahre alt.
Sie haben 36 Schulstunden pro Woche, also 6 Stunden Unterricht pro Tag: Von 8 Uhr bis 13.30 Uhr mit einer 10 Minuten-Pause nach der dritten Stunde.
Es gibt 2 verschiedene Schultypen mit Nachmittagsunterricht.
„Modulo“ besteht aus einer Woche Unterricht mit einem obligatorischen Nachmittag.
„Prolungato“ besteht aus 40 Stunden Unterricht an 5 Wochentagen mit täglich 2 Stunden Nachmittagsunterricht.
In der Mittelstufe lernt man 2 Fremdsprachen: Englisch ist Pflicht und man kann zwischen Französisch, bzw. Deutsch oder Spanisch wählen.
In der Regel gibt es einen Schulbus-Service und eine Schulmensa.
Das Notensystem sieht so aus:
6 = Sehr gut
5 = Gut
4 = Befriedigend
3 = Ausreichend
2 = Mangelhaft
1 = Ungenügend
Die italienische Oberstufe
In Italien gilt die Schulpflicht bis zum 16. Lebensjahr, endet somit in der Regel nach der 1. Klasse der Oberstufe.
Nach der Mittelstufe kann man zwischen vier Schultypen wählen:
Die Gymnasien dauern 5 Jahre lang
Die Technischen Schulen ebenfalls 5 Jahre
Die Berufsschulen bestehen aus 3 obligatorischen Jahren, plus 2 freiwilligen.
Eine andere Form von Berufsschule hat nur 2 Pflichtjahre und 2 freiwillige Jahre.
Erst nach 5 Jahren kann man das Abitur machen und nur mit dem Abiturabschluss hat man die Möglichkeit an die Universität zu gehen.
Die Grundfächer in der Oberstufe sind Mathematik, Italienisch und eine Fremdsprache.
Ein Schuljahr besteht aus 200 Unterrichtstagen.
Das Notensystem reicht von 0 bis 10 (10 ist die beste Note).
Die Schüler können sitzen bleiben und müssen dann die Klasse wiederholen, wenn ihre Noten schlechter als 6 sind.
(Die Autoren:....)
Ciccarella Luisanna
Dacomi Federico
Fumagalli Manuela
Fumagalli Silvia
Greco Valentina
Ronchi Federica
Sagliano Claudia
Tombini Sabrina
Womit assoziieren unsere Schüler/Innen Deutschland?
Hier ein Gedicht von einer Schülerin im 2. Jahr Deutsch (Sie lernt Deutsch als 3. Sprache).
DEUTSCHLAND IST…
Deutschland ist Natur:
große Flüsse wie der Rhein, die Elbe und die Oder
die Inseln in Nord- und Ostsee
die Alpen im Süden mit ewigem Schnee
Deutschland ist
der Dom in Köln
die Michaeliskirche in Hamburg
und der Europapark bei Freiburg
Deutschland ist Musik:
Bach, Händel und Strauss
Deutschland ist Literatur:
Brecht, Kafka, Bachmann und Christa Wolf.
Deutschland ist Sport:
Michael Schumacher, Schneider und die Fußballweltmeisterschaft.
Deutschland war
die SED, die D-Mark und die Berliner Mauer.
Deutschland ist
die Große Koalition, der Euro und Angela Merkel.
Deutschland ist
Freude nach dem Krieg
und die Melodie des Deutschlandliedes
Deutschland ist
immer Recht und Kraft
das Leben lang Vaterland.
(Martina Casiraghi classe 4LC)